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| Meisterkonzerte Saison 2010/11 |
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Fr, 15.04.2011
Bremen | Glocke - Grosser Saal
Einlass 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr
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| INFORMATIONEN |
I Musici di Roma
Eigentlich sollte man I Muisci di Roma als die „Großväter“ der sogenannten historischen Aufführungspraxis bezeichnen dürfen. Mit ihrem triumphalen Debüt 1952 bei der Accademia di Santa Cecilia in Rom etablierten sie den Klang der kleinen Orchesterbesetzung; sie waren das erste Ensemble, das ohne Dirigenten spielte, und sie machten unter diesen Voraussetzungen Musik von Komponisten
wie Vivaldi und seiner Kollegen erst „konzertsaalfähig“.
Konzertsaalfähig und immer quicklebendig: „Da sprudelte und tänzelte es wie im turbulenten venezianischen Karneval: frech und verführerisch, aber immer stilvoll“, schreibt die Kritik.
I Musici spielen zwar auf modernen Instrumenten, haben sich aber auch die neu entdeckten „Alte Musik“-Spielregeln zueigen gemacht. Ihre Einspielung der „Vier Jahreszeiten“ wurden übrigens mehr als 10 Millionen mal verkauft!
Programm:
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Geminiani: Concerto grosso Nr. 12
Vivaldi: Violinkonzert D-Dur RV 208
Vivaldi: Konzert für zwei Violoncelli und Streicher RV 531
Pergolesi: Sinfonie F-Dur
Diese „Vier Jahreszeiten“ sind ein frühes Beispiel von „malender“, von „erzählender“ Musik, nicht nur wenn sie ländlichtänzerische Ausgelassenheit hören lässt, sondern auch wenn sie ganz detailliert die Gefahren des Ausrutschens auf glattem Eis in Töne formt. Geminiani und Pergolesi sind am Ende der Barockzeit, die Komponisten, deren Musik die frühen Klassiker beeinflusst hat.
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