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| Meisterkonzerte Saison 2010/11 |
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Fr, 25.02.2011
Bremen | Glocke - Grosser Saal
Einlass 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr
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Daniel Hope Violine
Sebastian Knauer Klavier
"Hommage à Joseph Joachim"
Daniel Hope ist kein Musiker, der mit seiner Kunst in irgendwelchen Elfenbeintürmen lebt. Musik ist ihm Mittel lebendiger Kommunikation, und sie dient ihm zur Kommunikation mit anderen Künsten. Das spiegelt sich wider in literarisch-musikalischen Projekten mit Klaus Maria
Brandauer, in Themenprogrammen wie dem heutigen, in seinen Büchern, in seiner Fernseharbeit, in seiner Zusammenarbeit mit dem Popsänger Sting. Der Schüler des legendären Zakhar Bron, der lange unter den Fittichen des nicht minder legendären Yehudi Menuhin arbeitete, hat aber auch eine ganz „normale“ Geigerkarriere vorzuweisen und spielt das klassische Repertoire in den Sälen der Welt mit Orchestern und Dirigenten der Welt. Er wurde 2002
jüngstes Mitglied des wunderbaren Beaux Arts Trio. Sein Repertoire ist auch geprägt von engen Kontakten zu den wichtigen Komponisten
unserer Zeit. 2009 erhielt er seinen fünften „ECHO-Klassik“ – auch das gehört zu seinem Bild. In Sebastian Knauer hat er einen Partner im Geiste gefunden. Er wurde 1971 geboren, studierte unter anderem
beim „Pianistenmacher“ Karl-Heinz Kämmerling und bei ChristophEschenbach oder Andras Schiff. Seit seinem HamburgerKonzertdebüt 1984 ist er als Pianist auf den Podien der Welt gefragt. Sein Spiel wurde aus Anlass einer Schubert-CD als „meisterhaft und ein Wunder von großer Eleganz“ gefeiert. Auch er liebt es, grenzübergreifend zu arbeiten, so etwas mit John Neumeiers Hamburger Ballett, mit Steward Copeland, dem Schlagzeuger von „The Police“, in „Wort trifft Musik“-Programmen mit Schauspielerinnen wie Martina Gedeck oder Hannelore Elsner.
Programm
Brahms: Scherzo c-Moll, WoO 2, aus der Sonate „Frei aber Einsam"
Clara Schumann: Romanze Opus 22 Nr 1
Beethoven: Sonate Opus 47 A-dur „Kreutzer"
------------------------PAUSE-------------------------
Mendelssohn: 2 Lieder bearb. Hope/Knauer (Auf Flügeln des Gesanges, Hexenlied)
J. Joachim: Romanze Opus 2 Nr 1
Brahms: Sonate für Violine und Klavier Opus 78 Nr 1 „Regen"
- anschliessend eine Auswahl von Brahms' „Ungarische Tänze", von der Bühne aus bekannt gegeben
„Hommage à Joseph Joachim“ ist das Thema des heutigen Abends. „Frei aber einsam“ lautete der Wahlspruch des Geigers Joseph Joachim, der mit Brahms befreundet war und auch zum Kreis um das Ehepaar Schumann gehörte. Diesen Wahlspruch übernahm übrigens auch Brahms als Lebensmotto. Und dieses F-A-E taugte zum Motiv einer Sonate, die Robert Schumann, Johannes Brahms und der Komponist Albert Dittrich dem Geiger zur Begrüßung anlässlich eines Konzertes in Düsseldorf komponierten. Von Brahms ist der vierte Satz,
das Scherzo, in dem das Klavier allerdings einen recht undankbaren
Geigenpart dominiert. Dieser Abend mag wohl einen „Abend im HauseSchumann“ nacherleben lassen, auch mit spontaner Spielfreude in den „Bearbeitungen“.
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