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| Meisterkonzerte Saison 2010/11 |
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Fr, 28.01.2011
Bremen | Glocke - Grosser Saal
Einlass 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr
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| INFORMATIONEN |
Martin Grubinger Percussion
NDR Sinfonieorchester Hamburg
Philippe Jordan Dirigent
„Wenn vitale Urkraft und künstlerische Feinarbeit, wenn Natur und Geist sich derart nahe kommen, erfährt das Bewusstsein unweigerlich eine spontane Ausdehnung.“ Dass diese schwärmerische Kritikeraussage in der Zeitung „Die Welt“ begründet ist, konnte das Bremer Publikum wiederholt in der Glocke erleben, wo Martin Grubinger
immer mit jubelnden Ovationen bedacht wurde. Der junge österreichische Multischlagzeuger, 2007 mit dem „Bernstein Award“ des Schleswig-Holstein Musikfestivals ausgezeichnet, öffnet Ohren und Herzen auch eines traditionellen Publikums für Neues, Ungewohntes. Auch Philippe Jordan zählt mit erst fünfunddreißig Jahren zu den „Jungen“ unter den weltweit gefragten Dirigenten.
Er ist derzeit Musikdirektor der Pariser Oper und „Principal Guest Conductor“ an der Berliner Staatsoper unter den Linden. Er begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen, wenig später kam die Violine hinzu. Auch heute tritt er gerne als Pianist und Liedbegleiter auf. Seine Dirigentenlaufbahn begann 1994/95 am Stadttheater Ulm; 2001 bis
2004 war er Chefdirigent des Grazer Opernhauses, zur Zeit debütiert er an den wichtigen Opernhäusern der Welt und ist Gast bei den großen Orchester in Berlin, London, Seattle oder New York.
Programm:
JOHN CORIGLIANO: „Conjurer“
Konzert für Percussion und Orchester (Deutsche Erstaufführung)
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH: Sinfonie Nr. 15 A-Dur op. 141
Der 1938 geborene US-amerikanische Komponist John Paul Corigliano hat seine stilistischen Wurzeln in der Musik Barbers und Coplands. Auch der Neo-Romantizismus Leonard Bernsteins hat ihn beeinflusst. Aus einer Musikerfamilie stammend, studierte er an der Columbia University und Manhattan School of Music. Seit 1991 unterrichtet er an
Juilliard School of Music. Sein Oeuvre umfasst Kammermusik und Sinfonische Musik; auch für den Film hat er komponiert, seine erste Filmmusik für „Der Höllentrip“ wurde 1981 für den Oscar nominiert, die Musik für „Die rote Violine“ erhielt 2000 einen Oscar.
Schostakowitschs letzte Sinfonie mutet an, als sei sie Musik zu den Traumphantasien eines Franz Kafka. Es ist Musik, die gespenstisch und skurril mit Zitaten und Floskeln spielt, diese in einem gesteigerten Sarkasmus in Frage stellt ... und das Xylophon lacht höhnisch auf ...
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