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Meisterkonzerte Saison 2010/11
Sa, 18.12.2010
Bremen | Glocke - Grosser Saal
Einlass 19.00. Uhr | Beginn 20.00 Uhr
Tickets
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INFORMATIONEN
NDR Sinfonieorchester Hamburg


Saleem Abboud Ashkar Klavier
NDR Sinfonieorchester Hamburg
Christoph Eschenbach Dirigent


Der 1976 in Nazareth geborene Saleem Abboud Ashkar hat an der Royal Academy of Music in London und an der Hochschule in Hannover, einer Hochburg der Pianistenausbildung, studiert. Seit seinem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall 1998 hat er eine rasante Karriere gemacht, konzertierte mit den Wiener Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem City of Birmingham Orchestra und vielen anderen, dirigiert von Zubin Mehta,
Daniel Barenboim oder Riccardo Muti, um nur einige zu nennen. Eine besonders glückliche Zusammenarbeit hat sich mit Christoph Eschenbach entwickelt. Man wird gemeinsam mit den Düsseldorfer Sinfonikern im Juni 2010 zu Schumanns Geburtstag das a-Moll Konzert spielen. Christoph Eschenbach gehört zu den beeindruckendsten und Maßstäbe setzenden Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Man darf ihn getrost einen der großen Orchesterlehrer nennen. Überall dort, wo er längere Zeit in führender Position ein Orchester leitete, so in Houston oder Philadelphia, hinterließ er die Spuren eines hochsensiblen, kreativen
Musikers. Sein Einsatz für die Moderne, auch für Mahler, seine Beethoven-Zyklen, seine Vorstellungen von Orchestervirtuosität,
Klangtransparenz, Klangbrillanz, Ausdruckstiefe sind Teile dessen, was ihn zu einem „der besten Musiker unserer Zeit“ machte.

Programm:

PETER TSCHAIKOWSKY: Ouvertüre zu „Romeo und Julia“
ROBERT SCHUMANN: Klavierkonzert a-moll op. 54
PETER TSCHAIKOWSKY: Sinfonie Nr. 1 g-moll op. 13 „Winterträume“

Tschaikowskys erste Sinfonie soll in stetiger Nachtarbeit
komponierten worden sein und brachte den Komponisten nach Aussagen seines Arztes „an den Rand des Wahnsinns“, was ein Nachtarbeitsverbot zur Folge hatte. Diese Sinfonie ist gearbeitet nach den Idealen von Beethovens „thematischer Arbeit“ und dem romantischen Ton Schumanns und Mendelssohns.
Teil ihres Wesens sind aber unzweifelbar typisch russische „Intonationen“, der Ton der russischen Folklore ist immer präsent. Das gilt in gleichem Maße für die „Ouverture Fantaisie (Romeo und Julia)“. Es lässt sich ganz einfach ausdrücken: Schumanns Klavierkonzert ist „das schönste aller Klavierkonzerte“. Gleichzeitig
weist es in seiner vordergründig zwar traditionellen, dennoch
sehr neuartigen Konzeption auf Zukünftiges, auf Liszt und die anderen Modernen des 19. Jahrhunderts hin.

Bild von Meisterkonzerte Saison 2010/11
 
KARTEN
Karten für diese Veranstaltung gibt es an den bekannten CTS-Vorverkaufsstellen sowie unter dem telefonischen Kartenservice 01805 - 570 000 (0,14 € / Minute, Mobilfunkpreise max. 0,42 € / Minute).

Bestellen Sie Ihre Karten online bei www.eventim.de