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Meisterkonzerte Saison 2010/11
Di, 23.11.2010
Bremen | Glocke - Grosser Saal
Einlass 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr
Tickets
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INFORMATIONEN
Martin Stadtfeld Klavier
Daniel Müller-Schott Violoncello

Die „New York Times“ schreibt über den 1976 geborenen Cellisten: „Müller-Schott ist ein furchtloser Spieler mit überragender Technik …“. Die „Süddeutsche Zeitung“ nennt ihn „einen der weltbesten Cellisten“. Daniel Müller-Schott, Schülerunter anderem von Heinrich Schiff und Steven Isserlis, macht bereits im Alter von 15 Jahren Furore, als er der ersten Preis beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb
für junge Musiker gewann. Soloabende, Kammermusik mit illustren Partnern (Anne Sophie Mutter, Daniel Hope) führen ihn in die großen Säle der Welt, er spielt mit allen großen Orchestern und maßgeblichen Dirigenten. Seine Diskographie ist höchst umfangreich und vielfältig. Die Aufnahme des Violoncellokonzerts von Schostakowitsch erhielt den Vierteljahrspreis der Deutschen Schallplattenkritik!

Martin Stadtfeld ist seit seinem ersten Preis beim Leipziger Bachwettbewerb (2002) wohl der gefragteste deutsche Pianist der jungen Generation. Kurz danach sorgte seine erste CD mit Bachs „Goldberg-Variationen“ für Aufsehen, eroberte stürmisch den ersten Platz der Klassik-Charts und brachte ihm 2004 seinen ersten Echo-Klassik-Preis als „Nachwuchskünstler des Jahres“. Nun, schon nicht mehr „Nachwuchs“ lobt die Kritik nach Solorecitals, Kammermusikabenden und Orchesterkonzerten seine außergewöhnliche pianistische Ausdruckskraft, sein intelligentes, leidenschaftliches Spiel. Dass er für seine Einspielung von werken Bergs und Schönbergs 2007 seinen dritten Echo-Klassik-Preis erhielt, stellt diesen jungen Künstler abermals als „besonders“ dar.


Programm:
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate g-Moll Opus 5 Nr. 2
Sonate A-Dur Opus 69
Sonate C-Dur Opus 102 Nr. 1
Sonate D-Dur Opus 102 Nr. 2


Beethoven hat bestimmten Gattungen seines Werkes gerne die stilistischen Umbrüche anvertraut. So wurden einige seiner Klaviersonaten Marksteine der Wandlungen in seinem Personalstil. Auch seine Cello-Sonaten sind Orte des Experimentierens, des Erprobens etwa neuer formaler Möglichkeiten. So wird dieser Abend gleichsam zum Lehrstück über die Möglichkeiten, die dieser erst mit Beethovens Sonaten wieder aktivierten Kammermusikgattung. Diese Sonaten gehören zu den sperrigsten Werken ihres Komponisten.
So schreibt ein zeitgenössischer Rezensent über die beiden
Sonaten op. 102, sie gehörten „gewiß zu dem Ungewöhnlichsten
und Sonderbarsten, was seit langer zeit (...) geschrieben worden ist.“

Bild von Meisterkonzerte Saison 2010/11
 
KARTEN
Karten für diese Veranstaltung gibt es an den bekannten CTS-Vorverkaufsstellen sowie unter dem telefonischen Kartenservice 01805 - 570 000 (0,14 € / Minute, Mobilfunkpreise max. 0,42 € / Minute).

Bestellen Sie Ihre Karten online bei www.eventim.de