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| Meisterkonzerte Saison 2010/11 |
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Fr, 29.10.2010
Bremen | Glocke - Grosser Saal
Einlass 19.00 Uhr | Beginn 20.00 Uhr
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| INFORMATIONEN |
Arcadi Volodos Klavier
NDR Sinfonieorchester Hamburg
Lawrence Foster Dirigent
Der 1972 in St. Petersburg geborene Arcadi Volodos verkörpert
ein Pianistenideal, das seine Ursprünge im Spiel der großen Meister des 19. Jahrhunderts mit Franz Liszt und seiner Aura hat. Auch in seinem Spiel verbinden sich ein einzigartiges Empfinden für Poesie, Klangfarben, Durchgeistigung mit einer wahrhaft circensischen Virtuosität zu faszinierend reicher Klavierkunst. Nach seinem New York-Debüt 1996 hat man ihn als „Genie am Klavier“ gefeiert und reißt sich seither um ihn. Er gehört zu den großen Pianisten der Welt,
spielt mit den großen Orchestern der Welt und verzaubert in Solorecitals sein Publikum mit seiner zutiefst romantischen
Erzählkunst am Klavier.
Lawrence Foster wurde 1941 in Los Angeles als Sohn rumänischer
Eltern geboren. Nach seinem Studium und erster Dirigententätigkeit wird er 1965 Assistent Zubin Mehtas beim Los Angeles Philharmonic Orchestra. Nach seinem Europa-Debüt 1968 wird er ein Jahr später „principal guest conductor“ des Royal Philharmonic Orchestra London.
1981 bis 1987 ist er Generalmusikdirektor in Duisburg, seit der Spielzeit 2009/10 hat er die Stelle des musikalischen Direktors an der Nationaloper in Montpellier inne. Er ist Gast bei Opernproduktionen der großen Opernhäuser und dirigiert alle wichtigen Orchester der Welt, wobei die zeitgenössische Musik ihm ein besonderes Anliegen ist.
Viele Urauffürungen lagen in seinen Händen.
Programm:
XAVIER MONTSALVATGE: Desintegración morfológica de la Chacona de Bach
PETER TSCHAIKOWSKI: Klavierkonzert Nr. 1 b-moll op. 23
MANUEL DE FALLA: Der Dreispitz. Ballettmusik
Volodos und Tschaikowkys b-Moll Konzert – das verspricht eine Sternstunde zu werden. Sein Komponist spricht vom „Kampf zweier ebenbürtiger Kräfte“; im „Ringen“ von Klavier und Orchester stecke „viel Poesie und eine Unmenge verführerischer Kombinationsmöglichkeiten.“ Das Konzert hatte zu Entstehungszeiten den Ruf der „Unspielbarkeit“, ist seitdem aber zu einem „Schlager“ der Konzertliteratur geworden und geblieben: Strahlend, kämpferisch und unendlich zärtlich.
Umrahmt wird es von zwei Werken spanischer Herkunft. De Falla ist es in seinem Ballett „Der Dreispitz“ gelungen, die Sprödheit der Folklore seiner Heimat und die Forderungen der zeitgenössischen abendländischen Hochkunst zu vereinen. Montsavalge (1912–2002) ist eine der Schlüsselfiguren der spanischen Musik des 20. Jahrhunderts. Seine Musik spannt mit ganz persönlicher Handschrift weite Bögen zwischen Folklore und Konstruktivität.
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